Dialogische Oberflächen, neue Gleichgewichte für das Interior Design

Wenn Keramik auf Holz, Metall und Textilien trifft

Im zeitgenössischen Interior Design ist die Oberfläche nicht mehr nur ein neutraler Hintergrund, sondern ein echter Aktivator materialer Beziehungen. Böden und Wandbeläge treten in Dialog mit Möbeln, Textilien und Oberflächen und schaffen Räume, in denen Komfort nicht nur funktional, sondern auch sinnlich wahrnehmbar ist. Die neuesten Trends sprechen eine klare Sprache: Design entwickelt sich hin zu einer vielschichtigen, warmen und bewusst unperfekten Ästhetik, in der Keramik zum Gleichgewichtspunkt zwischen unterschiedlichen Materialien wird – ein neues Gleichgewicht, das in jedem neuen Projekt von Material, Natur und Design erzählt.

Strukturierte Keramik und natürliches Holz: Wärme, die den Raum formt

Die Begegnung zwischen keramischen Oberflächen mit materieller Anmutung und natürlichem Holz ist eine der authentischsten Ausdrucksformen des neuen Wohnverständnisses. Es geht nicht um Imitation, sondern um Dialog: Die visuelle Solidität der Keramik verbindet sich mit der warmen Lebendigkeit des Holzes und schafft einladende, zeitgemäße Räume, insbesondere für Wohn- und Tagesbereiche.
Kollektionen wie Sense und Lythos interpretieren diesen Trend durch weiche Oberflächen mit subtilen Farbnuancen und tiefen Texturen, die Möbel aus natürlicher Eiche, Nussbaum oder Esche optimal zur Geltung bringen. Sense interpretiert insbesondere den Grey Stone neu – als Feinsteinzeug in Steinoptik mit starker materieller Präsenz, dessen Farben und Nuancen gezielt darauf ausgelegt sind, Holztische, Stühle und Accessoires aufzunehmen und warme, harmonische Atmosphären zu schaffen. Lythos hingegen ist von einem brasilianischen Quarzit inspiriert und übermittelt diese Referenz in leistungsstarke Feinsteinzeugböden in Steinoptik, die sich auch ideal mit aufwendig gearbeiteten Holzmöbeln kombinieren lassen. Das Ergebnis sind Räume mit starker visueller Wirkung, in denen Material und Design in perfektem Gleichgewicht koexistieren.

Erdige Töne und warme Metalle: Keramik als anspruchsvolle Basis

In öffentlichen und kommerziellen Räumen entsteht ein neues Gleichgewicht zwischen Materialität und Detail. Keramische Oberflächen in Erdtönen – Sand, Ton, warmer Stein – bilden eine elegante, neutrale Basis, ideal für stark frequentierte Bereiche mit einer einladenden und zugleich klaren Ästhetik. In diesen Kontexten setzen warme Metalle wie Messing und Bronze elegante Akzente, die den Raum bereichern, ohne ihn zu überladen. Kollektionen wie Reverso und Kavastone interpretieren diesen Dialog auf natürliche Weise durch ruhige, kompakte Oberflächen, die Contract-Einrichtungen, satinierte Metallakzente sowie Sitzmöbel und Tische aus Holz in zeitgemäßen Atmosphären hervorheben.

Matte Oberflächen und hochwertige Textilien: ein sinnliches Erlebnis

Heute wird Komfort auch über den Tastsinn definiert. Matte, seidig anmutende keramische Oberflächen treten zunehmend in Dialog mit hochwertigen Textilien wie Bouclé, Leinen und Samt und schaffen sinnliche Kontraste, die die wahrgenommene Qualität der Räume und das Wohlbefinden der Nutzer steigern.
Die von Kollektionen wie Moiré inspirierten Atmosphären zeigen, wie Böden und Wandbeläge zum idealen Gegenpol für weiche Sofas, strukturierte Vorhänge und umhüllende Polster werden können. Moiré, ein großformatiger Feinsteinzeug-Wandbelag mit marmoriertem Effekt, interpretiert die Oberfläche als grafisches und dekoratives Element, das sowohl Wohn- als auch Schlafbereichen Eleganz und Charakter verleiht und sich ebenso selbstverständlich in kommerziellen Kontexten einsetzen lässt.

Die Stärke der Coem-Oberflächen liegt in ihrer Fähigkeit, Beziehungen zu schaffen. Holz, Metall, Textilien und Keramik konkurrieren nicht miteinander, sondern arbeiten zusammen und entwickeln eine bewusstere, sinnliche und langlebige Sprache in puncto Wohnen. Ein Designansatz, der Trends nicht nur folgt, sondern sie in konkrete planerische Entscheidungen übersetzt – entwickelt, um Zeit und tägliche Raumerfahrung zu begleiten.

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